Depeche Not

Kurz und bündig, was unwichtig ist:

Bundesregierung kauft Katzen (Depeche Not – Spezial)

Katzen haben eine beruhigende Wirkung auf Menschen. Schon vor ca. 2500 Jahren erkennen die Ägypter den Sonderstatus dieser Tiere. Hier gelten sie sogar als heilig. Nunmehr nimmt die Bundesregierung einen Versuch auf, um das Behördenleben harmonischer zu gestalten. In einem ersten Versuch bestellt Dipl. Ing. Peter Liesmich drei Exemplare für seine Behörde im Kultusministerium. „Wir werden sehen, welchen Einfluss die Tiere auf den täglichen Büroalltag haben“, erörtert Liesmich in dem Interview. Man habe die Bundeskatzen günstig bei einer Schwägerin erstehen können. Auch die Vermittlungsprovision sei sehr überschaubar gewesen. Die Behörde verzichte im Gegenzug auf die Aufstockung der digitalen Infrastruktur, deren Etat mit ca. 87.000 Euro zu Buche geschlagen hätte. Ganz klar eine Entlastung des Steuerzahlers, denn neben der Anschaffung der Geräte wäre zusätzlich eine monatliche Wartungspauschale fällig. Da fällt das Katzenfutter wesentlich günstiger aus. In diese Richtung spielt auch Edelgard Steissfart – Leiter des Sondereinsatzkommandos KSK. Er wird gänzlich auf die Anschaffung von Bundeskatzen verzichten. Schließlich könne man die Tiere auch tanzen, so der ehemalige Direktor der Waldorfschule Leinfelden. Hier auch die ersten Bilder. (Katzen wurden anonymisiert, um deren Privatleben zu schützen – die Red.).

Bundeskatze-1-Irmchen
BK2
BK3

Diplompädagoge Kleinbach-Rollfsen – Leiter der Landwirtschaftsbehörde – sieht keine Probleme bei der Haltung. Yucca-Palme oder Katze – ein wenig Zeit für die Natur müsse den Beamten während der Arbeitszeit gestattet sein. Derweil zeigt sich Agrarwissenschaftlerin Heidemarie Rage von der Justizbehörde skeptisch, ob der Feldversuch tragbar sei. Schließlich könnten andere Behörden sich diskriminiert fühlen und ebenso auf einen Bundeskatzenetat pochen. Indes appelliert Dipl. Physikerin Rita Rausch-Klöttenbruch von der Gleichstellungsbehörde, Neutralität zu bewahren. Die Anschaffung von Regenwürmern oder Clownfischen sei im Rahmen der Genderdiskussion wesentlich sinnvoller. Nichts desto trotz wird der Versuch durchgezogen – so Liesmich. Bei einer Pressekonferenz stellte er bereits die ersten Bundeskatzen vor.


Tina Turner unterstützt polnischen Bauern

Wotczlaw1

Tina Turner setzt sich schon seit langer Zeit für Dariusz Wotszlaw ein. In einem ihrer Songs wiederholt sie unbeeindruckt aller Anschuldigungen die Frage: Wotszlaw got to do with it! Hintergrund ist eine seit Jahren andauernde Fehde mit Wotszlaws Nachbarn. Ihm wird unterstellt, sämtlichem Vieh indigene Namen gegeben zu haben. Den strengen Katholiken der Region ist dies ein echter Dorn im Auge. Zumal die Nachbarn behaupten, dass das Vieh seit diesem Vorfall kaum noch Interesse an kirchlichen Events zeigt. So erschien keines der Tiere freiwillig zum letztjährigen Krippenspiel. Weitere Unterstützung erhält Wotszlaw nunmehr auch von Andreas Scheuer, der ihm einen sehr gut dotierten Beratervertrag angeboten hat. Es muss lediglich noch ein Grund zur Beratung gefunden werden.