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Sensation im Schrebergarten

Rentner entdeckt ungeahnte Möglichkeiten in der Krise

Dass sich das Blatt so schnell wenden kann. Bei einem feuchtfröhlichen Abend im Schrebergarten „Zur Sonne“ in Oer Erkenschwick kommt Heiko Machwatz (63) die Erleuchtung. Während seine Lebensabschnittgefährtin Helga Sodbrandt die naheliegende Trinkhalle „Ruhepause“ aufsucht, fällt Machwatz das alte Fernglas in die Hand. Seit Monaten leidet er unter der ewigen Nähe und Fernweh. Umso größer die Freude, als Machwatz durch das Fernglas schaut und wie von Geisterhand alles so weit weg ist. Auch Helga sitzt ihm jetzt nicht mehr so auf der Pelle. Gerade jetzt in diesen Zeiten eine irre Erleichterung, berichtet Heiko. Allerdings bittet Helga, dass er das Glas doch für eine halbe Stunde am Tag ablegt – oder zumindest während des Essens. Machwitz denkt derweil über eine Anmeldung beim Patentamt in München nach.

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Der Duden – ein Auslaufmodell

Der Duden – die Dudin – das Dudenchen

Ein nicht nur die Bundesrepublik konkurrenzlos beherrschendes Thema scheint gelöst. „Natürlich können wir im Rahmen der Genderdiskussion nicht die alte Variante „Der Duden“ so im Raum*innen stehen lassen. Gerade das Werk der deutschen Rechtschreibung*innen muss angepasst werden“. So berichtet Irmgard Holzschnee-Wabenhausen von der Freien Links-Rechtinnen aus Schambeck. Eine Anpassung in Duden* innen* chen schien allerdings aus Platzmangel kaum realisierbar. Daher entschied man sich kurzum für „Dude“. Eine Abstimmung in den Fachgremien der Bundesländer und bei Erfolg im Bundesrat soll noch für Rechtssicherheit sorgen. Derweil macht sich Kuno Schmattweiler vom Kulturbund Sindelfingen ernsthaft Sorgen, ob diese pragmatische Lösung nicht auf internationalen Widerstand stößt. Schließlich beanspruchen nahezu eine Milliarde Menschen auf dem Globus das Englische als Erst- oder Zweitsprache. Dass ausgerechnet ein deutsches Rechtschreibbuch DUDE genannt wird, sieht er als problematisch an. Schmattweiler regt daher an, den Plan vorab bei der Uno-Vollversammlung, dem Internationalen Roten Kreuz (mögliche Konflikte religiöser Fangruppen sind zu kalkulieren) und einer internationalen Geberkonferenz auf die Tagesordnung zu nehmen. Der Schweizer indes freut sich auf eine Volksabstimmung.

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Keine Parkverbotsschilder in Hannover

Hannover schafft Parkverbotsschilder ab!

Nun doch oder nicht. Hinter vorgehaltener Hand wird schon lange diskutiert. Jetzt scheint die Stadt ernsthaft sämtliche Parkverbotsschilder zu demontieren. „Das Material könne man viel besser zum Verwerten abgeben – schließlich steht Altmetall gut im Kurs.“ Erörtert Benno Rauschke von der Straßenmeisterei. Überdies können die Mitarbeiter vom Ordnungsamt so viel willkürlicher Strafzettel verteilen. Wer ahnt schon, ob man mit dem Reifen auf dem Bordstein stehen darf oder nicht, wenn die Zone nicht ausdrücklich zum Parken freigegeben ist. Schließlich stehen gerade in den hochfrequentierten Stadtteilen ohnehin zu wenig Parkplätze zur Verfügung. Da erwischt es sowieso jeden früher oder später. „Und das mit der Feuerwehrzufahrt ist doch auch nur Makulatur,“ so Jens Blockwurst vom Ordnungsamt. „Klar – wir haben in Hannover einige enge Straßen, in denen die Häuser schon vor Jahren Brennverbot erhielten. Hier darf auf beiden Seiten der Straße geparkt werden. In anderen eben nicht. Da muss die Feuerwehr immer freie Zufahrt haben.“ Natürlich wäre es sinnvoll, alternativen Verkehr zu fördern. Allerdings ließe sich damit kurzfristig nur weniger Geld verdienen. Von daher wird diese Variante erst einmal ad acta gelegt. Weniger Brennverbote für Häuser oder eine entsprechend höhere Gebühr für das Verbot lassen indes Stadtkämmererin Heidelinde Steinzahn-Wolankewitsch aufhorchen. Auch ein Design wie im Bild würde HSW deutlich schätzen. Hier könne man ohne Zögern gleich zwei Tickets ausstellen. Eine Ratssitzung noch in diesem Jahr (vielleicht) soll Aufklärung bringen.

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Schalke verlängert mit Gross um drei Jahre

Schalke verlängert mit Gross um drei Jahre.

Am 27.12. wurde der Wechsel zum FC Schalke 04 offiziell. Die Knappen – nach 14 Spielen in der laufenden Saison mit nur vier Punkten – brauchen dringend frischen Wind, um einen Abstieg aus der ersten Liga zu vermeiden. Schon beim ersten Spiel scheint der Knoten geplatzt. In der Hauptstadt (wenn auch nur bei der zweiten Kraft Hertha) unterliegen die Königsblauen nur mit 0:3. Was für ein Auftakt für Trainer Gross. Das Präsidium reagiert prompt und verlängert den Vertrag mit Gross bis 2024. Auf Grund der aktuellen Ereignisse: Trainer Gross wird am heutigen Tage – 28. Februar 2021 – entlassen. Die Abfindung steht noch nicht fest.

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Frankfurterin bekommt Heiligabend Drillinge – Ehemann noch im Krankenhaus

Frankfurterin bekommt Heiligabend Drillinge – Ehemann noch im Krankenhaus

Das hatte sie sich so nicht vorgestellt. Melanie C. aus Frankfurt Griesheim war sich schon ein wenig unsicher, ob alles so normal laufe. Dennoch hatte die 28 jährige nicht das Gefühl, dass es so kommen würde. Schließlich ist sie nicht die einzige, die mit einer Körpergröße von 1,62m ca. 115 kg auf die Waage bringt. Als Ehemann Lucas allerdings Heiligabend eine Tüte Drillinge statt der erhofften Pommes zum Nackenkotelette mitbrachte, eskalierte die Situation. Mit dem Hinweis, Melanie sei einfach zu dick, daher die Drillinge, überreichte er der Ehefrau die schmucken Erdäpfel. Leider konnten wir von Lucas C. noch keine Stellungnahme erhalten, da eine Videokonferenz mangels funktionierendem W-Lan im Krankenhaus bisher nicht möglich war.

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Böller – nun doch?

Böller – nun doch?

P. aus S. (Name von der Redaktion geändert) umgeht das Böllerverbot. P. hat bei einem Scheunenfund in T. bei H. ca. 27 Tonnen Granaten, Tretminen sowie diverse Panzerabwehrraketen ausfindig gemacht. Zusammen mit seinen Kumpels R., T. und deren Freundinnen J. und C. (Namen von der Redaktion geändert) beabsichtigt P. diese zur Silvesternacht zu aktivieren. Insbesondere der Dorfkern steht im Fokus der noch geheimen Abläufe. Sprengmeister K. aus G. warnte die ortsansässigen Polizeikräfte. Da hier allerdings kein Erwerb in einem öffentlichen Geschäft auf dem Gebiet der Bundesrepublik stattfand, verweisen diese auf die polnischen Kollegen in Z. Nachdem diese ihre Zuständigkeit ablehnten, meldeten sich bereits relativ offizielle Stellen aus Kabul und Pjöngjang.